noch ein geschenkter Viertausender

Mo 28. Mai

Wir machen uns auf zum Cotopaxi, mit Johnny, dem obligatorischen lokalen Guide, per Auto. An Lamas, einer Herde seit Generationen ausgewilderter Pferde und einem ausgebüxten Stier vorbei. Trotz Wolken ist das Matterhorn Ecuadors tatsächlich sichtbar, fantastisch! Auf 4500m markiert ein Parkplatz des Ende des ohne Anstrengung Erreichbaren.

Nathalie, Johnny, Wendy und Clive stürmen los zur Schutzhütte auf 4800m, wo man sich einen Stempel in den Pass machen lassen kann. Nicht so mein Ding, habe ich schon bei mitad del mundo bleiben lassen. Ich gehe langsamer und auf einem weniger steilen Zickzackweg hinterher und kehre kurz vor der Schutzhütte um, um etwa gleichzeitig mit den anderen wieder beim Auto einzutreffen. Auf eindringliche Aufforderung seitens Nathalie bin ich wärmstens eingepackt, mit langärmligem Tshirt, dem guten alten Blauen, dem Fleece, der warmen Regenjacke, Schal, Mütze und zwei Paar Socken. Bei steifem Wind und Nieselregen, der als Eis am Gesicht ankommt, absolut nötig.

Auf der längeren Fahrt gegen Süden machen wir Halt bei einer Lagune, wo eigentlich der Cotopaxi nochmals zu sehen sein müsste. Ist er nicht, da schon wieder dick in Wolken eingepackt, wir hatten vorher riesiges Glück. Lunch ausnahmsweise im Auto. Nächster Stopp bei der ältesten Kirche Ecuadors (La Balbanera, 1534, lange haben die Spanier nicht gefackelt), dann lange nur noch Landschaft (viele kleine Quinoa-Felder, auch in der Sierra traditionell angebaut), bis wir in Alausí auf nur noch 2300m ankommen.

Könnte gut sein, dass ich das Eine oder Andere vergessen habe, bin ziemlich müde. Morgen gehts weiter!

 

 

Ein Kommentar zu “noch ein geschenkter Viertausender”

  1. Andrea

    Hola!

    Ich schreibe zwar nicht viele Kommentare, aber freue mich immer über deine Beiträge! So kann ich bequem auf dem Sofa mitreisen…!
    Liebe Grüsse
    Andrea

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